UNFALL?

Wir geben Ihnen Recht!

Kostenlose Ersteinschätzung.

Ein Unfall alle 52 Sekunden

Alle 52 Sekunden nahm die Polizei in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2015 einen Verkehrsunfall auf. Für die Beteiligten ist ein Verkehrsunfall in jedem Fall ärgerlich und nervenaufreibend, auch wenn niemand gesundheitlich zu Schaden kommt.

„Das kann ich doch selbst!?“

Immer wieder lassen sich selbst erfahrene Verkehrsteilnehmer dazu hinreißen, den Schaden als „Bagatellschaden“ und „klare Sache“ abzutun, kleinzurechnen und alles im Alleingang regeln zu wollen. Doch „Bagatellschäden“ sind längst keine Bagatelle und jeder Fall ist anders, es gibt weder Standardverfahren noch „klare Sachen“. Fehleinschätzungen kosten schnell bares Geld.

OLG Frankfurt rät zum Anwalt

Nichts ersetzt die juristische Beratung eines Fachanwalts, gerade bei unverschuldeten Unfällen, bei denen die gegnerische Versicherung die Kosten für Gutachter und Rechtsanwalt trägt. In einem Urteil vom Dezember 2014 weist selbst das Oberlandesgericht Frankfurt darauf hin, dass die Einschaltung eines Rechtsanwalts auch bei einfachen Verkehrsunfallsachen als erforderlich anzusehen ist:

„Gerade die immer unüberschaubarere Entwicklung der Schadenspositionen und der Rechtsprechung zu den Mietwagenkosten, Stundenverrechnungssätzen u.ä. lässt es geradezu als fahrlässig erscheinen, einen Schaden ohne Einschaltung eines Rechtsanwalts abzuwickeln.“
OLG Frankfurt, Urteil vom 01.12.2014 -22 U 171/13-

2516831

Unfälle pro Jahr

9251000

Gemeldete Versicherungsschäden

21885000

Leistungen aus der KfZ-Versicherung

Dennis Brunke

ist Ihr Fachanwalt für Verkehrsrecht.

Mit über 12 Jahren Erfahrung steht er Ihnen mit seinem juristischen Fachwissen und seinem Team zur Seite. Mit fallspezifischer Beratung, der Erledigung juristischer Schreiben und der Organisation rund um den Verkehrsunfall verschafft er Ihnen die Ruhe und Sicherheit, die Sie im Falle eines Unfalls am Dringendsten brauchen.

IHRE VORTEILE

Durch unsere Arbeit profitieren Sie!

Wir gehe Ihnen Ruhe

… indem wir Ihnen möglichst viele Aufgaben abnehmen.

Wir geben Ihnen Sicherheit

… weil wir wissen, was wir tun.

Wir vertreten Ihre Interessen

… und setzen dabei Ihre Ansprüche optimal durch.

Wir helfen Ihnen weiter

… indem wir unser umfangreiches Netzwerk zu Ihren Gunsten nutzen.

Wir verschaffen Ihnen Durchblick

… durch Transparenz im Prozess und Hilfe bei Entscheidungen.

TIPPS FÜR DEN ERNSTFALL

Damit Sie sich schon vor Ort richtig verhalten

Stellen Sie die Sicherheit und Unversehrtheit aller Beteiligten fest – die eigene zuerst!

• Nutzen Sie die „Drei W“: Warnblinker, Warnweste, Warndreieck.

• Sind Personen verletzt, setzen Sie den Notruf 112 ab.

Schildern Sie den Unfallhergang. Die Polizei nimmt die Verkehrsunfalldaten und die Schilderungen der Beteiligten auf. So vermeiden Sie, dass zunächst unstrittige Hergänge plötzlich falsch dargestellt werden.

• Machen Sie möglichst viele Fotos aus möglichst vielen Perspektiven, aus der Ferne und aus der Nähe und auch von den Positionen der Fahrzeuge auf der Straße. Auf den Fotos müssen daher auch unbewegliche Anhaltspunkte zu sehen sein (Gullydeckel, Straßenschilder etc.).

• Sollten Spuren auf der Fahrbahn vorhanden sein (z.B. ein Splitterfeld), halten Sie diese in jedem Fall fotografisch fest. Diese Fotos sind für einen Sachverständigen sehr hilfreich, um den Unfallhergang zu rekonstruieren.

• Nehmen Sie alle erforderlichen Daten auf. Am besten fotografieren Sie Kfz-Papiere und Führerschein der Beteiligten (um Fahrer und Halter zu ermitteln) sowie das Kennzeichen des Unfallgegners. Hiermit können wir für Sie den gegnerischen Haftpflichtversicherer über den „Zentralruf“ ermitteln.

• Schreiben Sie den Unfallhergang auf (am besten unmittelbar nach dem Unfall) und fertigen Sie eine Skizze. Sie haben das Geschehen jetzt noch frisch im Gedächtnis. Können Sie Ihre Gedanken wegen der ungewohnten Situation nicht sofort ordnen, verweisen Sie gegenüber den Polizeibeamten oder dem Unfallbeteiligten darauf, dass Sie sich zum Unfallhergang in schriftlicher Form äußern werden.

Oft reicht schon ein Telefonat aus, um sofort die erforderlichen Arbeiten einzuleiten. Ein Verkehrsunfall passiert nicht jeden Tag. Sie können nicht wissen, welche Schritte zur Durchsetzung Ihrer Rechte erforderlich sein werden.

Unser Vorgehen

Wie wir mit Ihnen zusammenarbeiten

Vorbereitung

  • Sie sammeln alle Ihnen zugänglichen Daten und Informationen zum Unfall und seinem Hergang (siehe „Tipps“).
  • Sie halten ihre Bank- und Adressdaten sowie Ihre Telefonnummer bereit (damit wir mit Ihnen in Kontakt bleiben können und nach erfolgter Klärung die entsprechenden Beträge auf Ihr Konto überwiesen werden können).

Hilfreich, aber nicht zwingend notwendig:

  • Sie halten Informationen zur Wartung und Reparatur Ihres Fahrzeugs in Markenwerkstätten bereit (falls vorhanden).
  • Sie laden unter „Formulare“ unsere Vollmacht herunter und füllen sie aus.

Klärung der Sachlage

  • Wir telefonieren oder treffen uns in unseren Büroräumen
  • Wir nehmen die Daten der Unfallbeteiligten auf
  • Wir erörtern gemeinsam den Unfallhergang
  • Wir klären, (bei besonderen Eigentumsverhältnissen, z.B. Leasing, Bankfinanzierung, anderer Halter etc.) wer anspruchsberechtigt ist und wer ggf. in die Regulierung mit einbezogen werden muss

Beratung

  • Wir zeigen Ihnen die Sach- und Rechtslage auf
  • Wir unterbreiten Ihnen Vorschläge, wie in der Unfallregulierung fortgefahren werden kann
  • Wir klären handfeste Fragen wie „Muss ich einen Gutachter einschalten?“, „Wie komme ich morgen zur Arbeit?“, „Soll ich zum Arzt gehen?“

Regulierung

  • Wir beginnen mit der Schadenregulierung und setzen Ihr Recht und Ihre Interessen durch
  • In Einzelfällen kontaktieren wir Sie, um weitere Informationen zu erhalten, oft ist dies aber – insbesondere bei sorgfältiger Vorbereitung Ihrerseits – schon nicht mehr notwendig
  • Wir informieren Sie über wichtige Schritte im Regulierungsprozess
  • Falls einmal erforderlich, vertreten wir Sie vor Gericht.

Auszahlung

Wenn wir den Fall erfolgreich für Sie abschließen konnten und Ihnen Zahlungen zustehen, werden Ihnen diese auf Ihr Konto überwiesen

Fallbeispiele

Praxiserfahrungen, die zeigen, dass es oft anfangs anders aussieht, als es ist.

Das geparkte Fahrzeug unseres Mandanten wurde beschädigt. Aus einer Unfallmitteilung gingen drei weitere Unfallbeteiligte hervor. Der Mandant beauftragte einen Sachverständigen mit der Erstellung eines Gutachtens. Dieser schickte das erstellte Gutachten an die Versicherung des vermeintlichen Unfallschuldigen. Lange Zeit erhielt unser Mandant keine Haftungszusage der Gegner-Versicherung. Als wir uns einschalteten wurde klar, warum: Das Gutachten war an die falsche Versicherung gegangen, der Unfallschuldige war eine andere der drei Personen. Zwei Wochen nach unserer Beauftragung hatte die Versicherung bereits gezahlt.

Unser Mandant hatte ein älteres Fahrzeug, an dem er einen Vorschaden bereits fachgerecht hatte reparieren lassen. Der gegnerische Haftpflichtversicherer wandte ein, dass aufgrund des reparierten Vorschadens allenfalls ein Betrag von 350,00 € zur Verfügung gestellt werden könne. Unser Mandant möge dieses Angebot besser annehmen, möglicherweise sei keine Schadenserweiterung eingetreten. Er ließ sich jedoch nicht beirren und beauftragte uns mit der Durchsetzung der Schadenersatzansprüche. Ein Gutachter wurde eingeschaltet und nach drei Wochen war der Unfallschaden ordentlich abgewickelt. Der Mandant erhielt die durch den Sachverständigen ermittelten Nettoreparaturkosten und der Gutachter wurde bezahlt.

Die Ehefrau unseres Mandanten stand mit ihrem Fahrzeug an einer rotlichtanzeigenden Ampel. Der Unfallgegner fuhr auf das Fahrzeug auf. Vor Ort räumte er die eigene Verantwortlichkeit ein und wegen der „klaren Unfallsituation“ wurde die Polizei nicht benachrichtigt. Gegenüber der eigenen Kfz-Versicherung behauptete der Unfallgegner allerdings später, die Ehefrau unseres Mandanten sei rückwärts gefahren. Diese Aussage wurde bis zum gerichtlichen Verfahren beibehalten. Letztlich wurde die Forderung nach Einreichen der Klageschrift reguliert.

In diesem Fall war die Haftung der gegnerischen Haftpflichtversicherung unbestritten. Es wurden allerdings diverse Abzüge beim Fahrzeugschaden gemacht. Der Kfz-Versicherer wandte ein, dass die Lackierung des Spoilers und der PDC-Sensoren unfallbedingt nicht erforderlich sei, UPE-Zuschläge (d.h. übliche Aufschläge bei den Ersatzteilen auf die Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers) und Verbringungskosten (Aufwand für den Transport zum außerhäusigen Lackierer) seien nicht geschuldet. Durch Aufzeigen der örtlichen Rechtsprechung konnten wir den Haftpflichtversicherer davon überzeugen, dass sämtliche durch den Gutachter in Ansatz gebrachten Reparaturkosten erforderlich waren.

Unsere Mandantin hatte einen Verkehrsunfall mit einem Reisebus im Rahmen eines Fahrspurwechsels. Der genaue Unfallhergang war zwischen den Beteiligten strittig. Die Mandantin war nicht im Rechtsschutz, aber vollkaskoversichert. Unsere Lösung: Die Mandantin nahm ihre Vollkaskoversicherung in Anspruch. Die nicht regulierten Schäden, wie z.B. die Selbstbeteiligung aus der Vollkaskoversicherung, wurden im Rahmen des Quotenvorrechts (besonderer Vorteil der Vollkaskoversicherten) geltend gemacht. Allein die Betriebsgefahr des Reisebusses reichte aus, dass die Mandantin aus dem Verkehrsunfallschaden nahezu mit einer vollständigen Erstattung herausging.

Auf der A40 kam es zum Unfall zwischen dem auffahrenden Fahrzeug unserer Mandantin und einem Lkw – eine Standardsituation im Verkehrsrecht. Der Anscheinsbeweis, bei dem die „Schuld“ auf Seiten unserer Mandantin vermutet wurde, kam dann auch zunächst dem Lkw-Fahrer zugute. Im Prozess konnten wir jedoch einen Vergleich schließen, der die eingetretenen Schäden zumindest teilweise kompensierte.

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